Wachsmut Podcast

#27 – Ohne Erinnerung am Trauma arbeiten – geht das?

Zusammenfassung

Zahlreiche Personen, die meine Hilfe suchen, haben in Therapien ausführlich über ihre Lebensgeschichte und Schwierigkeiten gesprochen. Nach dieser intensiven verbalen Auseinandersetzung sind viele nicht mehr an Gesprächen interessiert und wünschen sich einen Ansatz hinter den Worten.

Es gibt aber auch Fälle, in denen sich Menschen trotz erlebter belastender Ereignisse nicht an diese erinnern können. Ein wichtiger Aspekt dabei ist: Das Nervensystem „lagert“ zum Selbstschutz überwältigende Erfahrungen aus, wodurch die Erinnerung verschwindet. Was sich viele meiner Klientinnen fragen: Wie kann ich dann mit der Dysregulation arbeiten? Ist es möglich, ein Trauma zu verarbeiten, ohne sich daran zu erinnern?

Du erfährst in der Folge:

  • Ob es einen Unterschied zwischen Stress und Trauma gibt
  • Wie der Körper seine Sprache verändert, um auf ein Ungleichgewicht aufmerksam zu machen
  • Warum das Arbeiten in der „Empfindungs-Peripherie“ hilfreich ist, um eine Re-Traumatisierung zu vermeiden und belastende Erfahrungen zu verarbeiten

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Über Henrike Wachsmuth

Ich brenne für die Arbeit mit dem Nervensystem. Als Nervensystem- & Traumaexpertin begleite ich  dich körperbasiert und traumasensibel auf deinem Weg in die persönliche Freiheit durch gezielte Arbeit mit deinem Körper. Gemeinsam transformieren wir so tiefliegende Ängste, Symptome, chronischen Stress und Panikattacken an ihrer Quelle: Im autonomen Nervensystem. Fühlbare Leichtigkeit und Sicherheit entstehen. Ich freu‘ mich sehr, dich kennenzulernen!